Seniorenkino im Wortreich

Köhlernächte

Montag, 25. Februar 2019
Kaffeebar ab 13:30 Uhr/Filmbeginn 14:30 Uhr

Köhlernächte
von Robert Müller
CH 2018, Doku
Sprache: Schweizerdeutsch
Dauer: 92 Min.
 

Die traditionelle Meilerköhlerei von Bramboden ist europaweit einzigartig. Die rauchenden Meiler, die Arbeit mit dem Feuer, der Vorgang im Verborgenen, die alchemistisch anmutende Verwandlung von Holz zu Kohle – all dies strahlt bis heute etwas Magisches aus. Im Verlauf der letzten fünf Jahre ist ein Film entstanden, der aus einer Innenperspektive in die Welt der Köhler Einblick gibt. "Köhlernächte" ist ein authentisches, intimes, zuweilen höchst amüsantes Porträt der unterschiedlichen Akteure geworden. Politisch unkorrekt wird getrunken, geraucht und geflucht – dabei beeindruckt der respektvolle Umgang der Menschen untereinander wie auch der Umgang mit der einheimischen Ressource Holz, mit Feuer und Rauch im harten Köhleralltag.

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Maudie

Montag, 25. März 2019
Kaffeebar ab 13:30 Uhr/Filmbeginn 14:30 Uhr

Maudie
von Aisling Walsh
IRL / CAN 2016, Drama, Liebesfilm
Sprache: Deutsch
Dauer: 115 Min.

 

Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut.
Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.

MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das grösste Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.

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Maud Lewis Bilder Gallery

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Montag, 29. April 2019
Kaffeebar ab 13:30 Uhr/Filmbeginn 14:30 Uhr

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse
von Michael Steiner
CH, 2018, Tragikomödie
Sprache: Deutsch, Jiddisch, Hebräisch (UT Deutsch)
Dauer: 90 Min

 

Bislang hat Motti immer brav getan, was seine jüdisch-orthodoxe Mame ihm vorschreibt. Bärtig und unauffällig gekleidet zeigt sich Motti als beflissener Student an der Zürcher Universität und arbeitet Teilzeit im väterlichen Unternehmen. Als die Mutter Ihren Sohn verkuppeln will und lauter junge Frauen einlädt, weicht Motti von dem traditionellen Pfad ab. Er verliebt sich in Laura, eine „Schickse“.
Michael Steiner adaptiert für seinen neuen Film die Romanvorlage WOLKENBRUCHS WUNDERLICHE REISE IN DIE ARME EINER SCHICKSE und schickt Motti auf eine Reise in eine für ihn unbekannte und unsichere Welt.

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3 Tage in Quiberon

Montag, 20. Mai 2019
Kaffeebar ab 13:30 Uhr/Filmbeginn 14:30 Uhr

3 Tage in Quiberon
von Emily Atef
A / F / D 2018, Drama
Sprache: Deutsch
Dauer: 115 Min.

 

Frankreich 1981: Der Journalist Michael Jürgs (Robert Gwisdek) bekommt die Chance, den Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) in dem kleinen bretonischen Ort Quiberon für den STERN zu interviewen. Aus dem Termin werden drei Tage voller grosser Emotionen, die alle Beteiligten – inkl. Romys Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) und Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) – an ihre Grenzen bringen und ihre Lebenswege nachhaltig beeinflussen...

Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

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Der Trafikant

Montag, 24. Juni 2019
Kaffeebar ab 13:30 Uhr/Filmbeginn 14:30 Uhr

Der Trafikant
von Nikolaus Leytener
D 2018, Drama
Sprache: Deutsch
Dauer: 117 Min.

 

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber eststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso grosses Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen...
 

DER TRAFIKANT ist die mit Spannung erwartete Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Bestseller. Mit viel Gespür für den bittersüssen, poetisch-leichtfüssigen Tonfall des Romans erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende und aufwühlende Coming-of-Age-Geschichte des arglosen und vorurteilsfreien Provinzburschen Franz Huchel, der sich nicht nur mit den Verwirrungen der Liebe herumschlagen, sondern angesichts der dramatischen Ereignisse in Wien nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich auch viel zu schnell erwachsen werden und Zivilcourage beweisen muss.

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